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INTEGRAL AD SCIENCE GMBH
ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR PUBLISHER

Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (“AGB“) gelten für die Nutzung der Produkte und Dienste („Dienste“) der Integral Ad Science GmbH („IAS“), wie sie in der Nutzungsvereinbarung von IAS („Nutzungsvereinbarung“), die zwischen dem Kunden und der Integral Ad Science GmbH geschlossen wurde, beschrieben sind. Falls es sich bei dem Kunden um ein Unternehmen oder eine andere Rechtsform handelt, versichert der Vertreter des Kunden, dass er in Vertretungsmacht für dieses Unternehmen oder diese Rechtsform handeln kann. Falls der Vertreter des Kunden keine solche Vertretungsmacht innehat, oder wenn er einer dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen widerspricht, gewährt IAS dem Kunden keine Lizenz zur Nutzung der Dienste. Im Fall eines Widerspruchs zwischen diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der anwendbaren Nutzungsvereinbarung genießen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen Vorrang, außer in Fällen, in denen Bestimmungen in der Nutzungsvereinbarung ausdrücklich entsprechende Bestimmungen in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen außer Kraft setzen, diese Bestimmungen ausdrücklich nennen und die Formulierung „außer Kraft setzen“ eindeutig verwenden, so dass die Nutzungsvereinbarung gilt.

  1. Nutzung der Dienste.    Vorbehaltlich der Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Zahlung sämtlicher Gebühren nach Ziffer 2 unten räumt IAS dem Kunden hiermit eine Lizenz für den Zugang zu und die Nutzung der in der Nutzungsvereinbarung aufgeführten Dienste und der IAS-Daten (wie in der Nutzungsvereinbarung definiert) ein.

  2. Vergütung.
        (a)     Der Kunde verpflichtet sich, IAS alle in der Nutzungsvereinbarung aufgeführten Gebühren (zusammengefasst die „Gebühren“) zu zahlen. Alle Rechnungen sind in Euro (EUR) zu zahlen, wenn nicht anders angegeben und genehmigt. Alle unbestrittenen Gebühren sind nicht rückerstattungsfähig und innerhalb von dreißig (30) Tagen nach Erhalt der Rechnung zahlbar. Falls die Zahlung nicht wie beschrieben erfolgt, ist IAS berechtigt, dem Kunden Zinsen in der gesetzlichen Höhe zu berechnen. Soweit Gebühren nach Aufrufen berechnet werden, werden (wenn nicht anders vereinbart) diese Aufrufe von IAS nach den verkehrsüblichen Methoden gezählt und errechnet, und (um Missverständnisse auszuschließen) können Aufrufe beinhalten, die nach dem Ende einer Kampagne oder nach der Beendigung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingung erfolgen, wenn der Kunde eine oder mehrere Werbeauszeichnungen nicht entfernt. Gebühren sind ohne Umsatzsteuer angegeben (und ohne jede andere Steuer auf die Erbringung von Waren oder Dienstleistungen), die vom Kunden zuzüglich und wie gesetzlich vorgesehen zu zahlen ist. Falls der Kunde nicht rechtzeitig zahlt, trägt er alle angemessenen Kosten (einschließlich Anwaltskosten), die IAS bei der Beitreibung solcher Beträge entstehen.

        (b)    Wenn eine Summe in den Nutzungsbedingungen oder in diesen AGB in einer bestimmten Währung angegeben ist, aber in einer anderen Währung gezahlt oder verrechnet werden soll, wird die entsprechende Summe am Tag der Zahlungsverpflichtung oder Verrechnung, in diese Währung umgerechnet werden entweder (a) zum durchschnittlichen Wechselkurs der vorausgehenden 30 Tage, wie unter http://www.oanda.com/currency/converter/ angegeben, oder (b) zu einem bestimmten‚ konstanten‘ Wechselkurs nach einer Vereinbarung der Parteien umgerechnet.

  3. Geistiges Eigentum.
        (a)    IAS besitzt und behält das geistige Eigentum und andere Schutzrechte an den Diensten und den IAS-Daten und allen Teilen davon.

        (b)    Der Kunde verpflichtet sich, keine Informationen, die in den Diensten oder in den IAS-Daten enthalten sind, in einer Weise zu nutzen, zu übertragen, zu vertreiben oder zu veräußern, die zur Geschäftstätigkeit von IAS in Wettbewerb stehen könnten. Außer in den in den Nutzungsbedingungen vorgesehenen Fällen ist der Kunde nicht berechtigt, (i) IAS-Daten an Dritte zu veräußern, weiterzuveräußern, zu lizenzieren, zu übertragen, zu übermitteln oder anderweitig auszuwerten, (ii) die IAS-Daten in ihrer Gesamtheit oder einen wesentlichen Teil davon öffentlich zu machen oder zu veröffentlichen, (iii) die IAS Daten zu nutzen, um White- oder Blacklists zu erstellen, (iv) die IAS-Daten oder die Dienste zu nachzubauen oder dies zu versuchen, oder (v) einem Dritten eines der Vorstehenden zu gestatten. Urheberrechts-, Marken- oder Patenthinweise, die auf den Diensten angezeigt werden, dürfen vom Kunden nicht entfernt oder verdeckt werden. Alle Rechte, die dem Kunden hierdurch nicht ausdrücklich gewährt werden, verbleiben bei IAS.

        (c)    Der Kunde besitzt die und behält alle Rechte an Inhalten und Materialien, die er im Zusammenhang mit den Diensten verwendet („Kundenmaterialien“). IAS erwirbt durch die Erbringung der Dienste keine Rechte an den Kundenmaterialien. Dessen ungeachtet gewährt der Kunde IAS hiermit während der Vertragslaufzeit der Nutzungsvereinbarung und ausschließlich in dem Umfang, der für die Erbringung der Dienste für den Kunden erforderlich ist, eine beschränkte Lizenz zur Nutzung der Kundenmaterialien. Mit Ausnahme der eingeschränkten Rechte wie in Abschnitt 1 dargelegt, erwirbt der Kunde aufgrund des Abschlusses der Nutzungsvereinbarung oder dieser AGB keine Rechte an den Diensten.

  4. Vertrauliche Informationen.
        (a)    Mit “vertraulichen Informationen” sind alle eigenen Informationen, technischen Daten, Geschäftsgeheimnisse oder Know-how gemeint, einschließlich Forschungsergebnisse, Produktpläne, Produkte, Dienstleistungen, Kunden, Kundenlisten, Benutzernamen und –Informationen, Märkte, Software, Entwicklungen, Erfindungen, Prozesse, Formeln, Technologien, Designs, Zeichnungen, Konstruktionen, Hardwarekonfigurationen, Marketing, Finanzen oder andere Betriebsinformationen, die von einer Partei (die „weitergebende Partei“) an die andere (die „empfangende Partei“) sowohl direkt als auch indirekt, schriftlich oder mündlich weitergegeben werden. Vertrauliche Informationen beinhalten keine Informationen, die (i) der empfangenden Partei im Zeitpunkt der Bekanntgabe an sie durch die weitergebende Partei bereits bekannt sind, wenn dies durch schriftliche Aufzeichnungen der empfangenden Partei nachweisbar ist; (ii) ohne Zutun der empfangenden Partei öffentlich bekannt und allgemein verfügbar geworden ist; (iii) von der empfangenden Partei rechtmäßig von einem zur Weitergabe befugten Dritten empfangen wurde oder (iv) unabhängig von der empfangenden Partei entwickelt wurde, ohne die vertraulichen Informationen zu verwenden, wenn dies durch schriftliche Aufzeichnungen der empfangenden Partei nachweisbar ist.

        (b)    Sofern nicht anders bestimmt, darf die empfangende Partei nicht während oder nach der Vertragslaufzeit die vertraulichen Informationen für einen anderen Zweck als zur Durchführung der Dienste verwenden oder sie an Dritte weitergeben. Es wird vereinbart, dass die vertraulichen Informationen im alleinigen Eigentum der weitergebenden Partei bleiben. Die empfangende Partei muss alle vertraulichen Informationen jederzeit geheim halten und alle zumutbaren Vorkehrungen treffen, um eine unbefugte Offenlegung der vertraulichen Informationen zu verhindern. Unter keinen Umständen darf die empfangende Partei vertrauliche Informationen einer Dritten Partei gegenüber ohne vorherige schriftliche Zustimmung der weitergebenden Partei veröffentlichen, ihr weitergeben oder anderweitig zugänglich machen, außer wie hier ausdrücklich vorgesehen. Dessen unbeschadet kann die empfangende Partei vertrauliche Informationen offenlegen, soweit dies von einem Gericht, einer Behörde oder einer anderen Regierungsstelle angeordnet oder erforderlich ist, sofern die empfangende Partei die weitergebende Partei über diese erforderliche Offenlegung zunächst unverzüglich in Kenntnis setzt und die Vertraulichkeit im weitgehendsten Maß bewahrt.

        (c)    Bei Kündigung dieser AGB oder jederzeit während oder nach der Laufzeit dieser AGB wird die empfangende Partei auf schriftliche Anforderung der weitergebenden Partei unverzüglich der weitergebenden Partei alle Exemplare der vertraulichen Informationen der weitergebenden Partei, sei es in schriftlicher, elektronischer oder anderer Form oder Medium zurückgeben und der weitergebenden Partei schriftlich bestätigen, dass die vertrauliche Information vernichtet wurde; vorausgetzt jedoch, dass eine Partei ein Exemplar der vertraulichen Informationen und sämtliche (i) E-Mails und alle darin befindlichen Anhänge und (ii) alle automatisch gespeicherten elektronischen Dateien behalten darf, um rechtlichen oder behördlichen Verpflichtungen und/oder internen Aufbewahrungsrichtlinien nachzukommen. Alle vertraulichen Informationen, die nicht zurückgegeben oder vernichtet werden, einschließlich aller mündlich erteilten vertraulichen Informationen, bleiben gemäß diesen AGB vertraulich.

  5. Gewährleistung.    Die Gewährleistung ist ausgeschlossen.

  6. Freistellung.
        (a)     Der Kunde verpflichtet sich, IAS, seine leitenden Angestellten, Geschäftsführer und Mitarbeiter (jeweils „Freistellungsberechtigte von IAS“) von jeglichen Verlusten, Schäden, Haftung, Mängeln, Ansprüchen, Urteilen, Zinsen, Entschädigungen, Geldbußen, Strafen, Kosten oder Ausgaben jeglicher Art, einschließlich angemessener Anwaltsgebühren und -Kosten (insgesamt „Vermögenseinbußen“) freizustellen, zu verteidigen und schadlos zu halten, die auf einem nicht anfechtbaren Urteil über einen Anspruch, einer Klage oder einem Verfahren (jeweils eine „Forderung“) Dritter gegen einen Freistellungsberechtigten von IAS beruhen im Zusammenhang mit (i) einer Verwendung der Dienste und der IAS-Daten durch den Kunden unter Verstoß gegen diese AGB, soweit dies nicht auf einem Verstoß von IAS gegen diese AGB beruht, (ii) grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Kunden oder (iii) die Verletzung anwendbarer Gesetze, Regeln oder Bestimmungen durch den Kunden in Verbindung mit den Diensten, soweit dies nicht auf einem Verstoß von IAS gegen diese AGB beruht.

        (b)    IAS verpflichtet sich, den Kunden, seine leitenden Angestellten, Geschäftsführer und Mitarbeiter (jeweils „Freistellungsberechtigte des Kunden“) von allen Vermögenseinbußen freizustellen, zu verteidigen und schadlos zu halten, die auf einem nicht anfechtbaren Urteil über eine Forderung aus oder über (i) einen Anspruch, dass die Dienste, wie von IAS ohne Veränderung durch den Kunden unmittelbar das Urheberrecht, US-amerikanische Marken, US-amerikanische Geschäftsgeheimnisse oder US-amerikanische Patente verletzen, die beim Gültigkeitsdatum der Nutzungsvereinbarung bestehen, (ii) die Verletzung dieser AGB durch IAS oder (iii) grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz seitens IAS. Dieser Absatz findet keine Anwendung, soweit Vermögenseinbußen entstehen durch: (a) die Verwendung der Dienste und IAS-Daten durch den Kunden unter Verletzung dieser AGB oder (b) die Verbindung, den Betrieb oder die Verwendung der Dienste mit einem nicht von IAS zur Verfügung gestellten oder autorisierten Produkt oder Dienst.

        (c)    Wenn die Dienste Gegenstand einer nach der obigen Regelung freistellungspflichtigen Urheberrechts-, Marken-, Geschäftsgeheimnis-, oder Patentverletzungsklage werden, oder wenn IAS vernünftigerweise davon ausgeht, dass ein solches Ereignis wahrscheinlich ist, wird IAS auf eigene Kosten oder nach eigenem Ermessen entweder (i) das Recht zur weiteren Nutzung der Dienste des Kunden sichern, (ii) die Dienste ersetzen oder verändern, damit sie nicht mehr verletzen oder (iii) wenn IAS nach eigenem Ermessen feststellt, dass es wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, (i) oder (ii) umzusetzen, hat IAS das Recht, diese AGB und die Nutzungsbedingungen zu kündigen und den Kunden etwaige im Voraus bezahlte Entgelte anteilig zu erstatten. Dies stellt die gesamte Haftung von IAS dar, und die vollständigen und ausschließlichen Rechte des Kunden in Bezug auf die Verletzung von Urheberrechten, Marken, Geschäftsgeheimnissen oder Patenten durch die Dienste.

        (d)    Die Pflichten der freistellenden Partei stehen unter der Bedingung, dass die freizustellende Partei (i) die freistellende Partei unverzüglich über alle Forderungen, Ansprüche, Klagen oder Verfahren in Kenntnis setzt, für die die freizustellende Partei Freistellung beansprucht (vorausgesetzt, dass jede Verzögerung bei einer solchen Mitteilung die freistellende Partei nicht von ihren Verpflichtungen entbindet, es sei denn, dass die Verteidigung gegen die Forderung dadurch wesentlich beeinträchtigt wird), (ii) der freistellenden Partei volle Kontrolle über die Verteidigung und Regelung gibt und (iii) angemessen mit der freistellenden Partei zusammenarbeitet, auf Kosten der freistellenden Partei, bei der Verteidigung und Regelung der Forderung, Anspruch, Klage oder Verfahren. Die freizustellende Partei kann an jedem Verfahren auf eigene Kosten und mit eigenen Anwälten teilnehmen. Die freistellende Partei wird kein Urteil oder Vergleich annehmen, ohne die völlige und endgültige Freistellung der freizustellenden Partei von allen Forderungen sicherzustellen.

  7. Haftungsbeschränkung.
        (a)    Schadensersatzansprüche sind unbeschadet des allgemeinen Gewährleistungsausschlusses sowohl gegen IAS als auch gegen deren gesetzlichen Vertreter, leitenden Angestellten oder sonstigen Erfüllungs- bzw. Verrichtungsgehilfen ausgeschlossen, soweit nicht vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln vorliegt oder eine der wesentlichen Vertragspflichten (sog. Kardinalpflichten) verletzt ist. Dies gilt auch für Schadensersatzansprüche wegen Nichterfüllung, allerdings nur insoweit, als der Ersatz von mittelbaren oder Mangelfolgeschäden verlangt wird, es sei denn, die Haftung beruht auf einer Zusicherung, die gegen das Risiko von solchen Schäden absichern soll. Zu den Kardinalpflichten zählen solche Pflichten, deren Verletzung den Vertragszweck gefährden würde und auf deren Erfüllung die Vertragspartner daher regelmäßig vertrauen dürfen. Im Fall der Verletzung von Kardinalpflichten haftet IAS für jedes schuldhafte Verhalten ihrer gesetzlichen Vertreter, leitenden Angestellten oder sonstigen Erfüllungs- bzw. Verrichtungsgehilfen.

        (b)    Außer bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit oder einer Verletzung von Kardinalpflichten ist die Haftung von IAS, insbesondere die für mittelbare Schäden (z.B. Vermögensschäden), auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren typischen Schaden sowie der Höhe nach auf die Gebühren, die der Kunde an IAS innerhalb der letzten zwölf (12) Monate gezahlt hat.

        (c)    Die vorgenannten Haftungsausschlüsse und -beschränkungen gelten nicht für Schäden, die aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, der Übernahme einer Beschaffenheitsgarantie oder einem arglistigen Verschweigen von Mängeln durch IAS resultieren. In jedem Fall unberührt bleiben auch eine Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz und sonstige Ansprüche aus Produzentenhaftung.

        (d)    Schadensersatzansprüche gegen IAS verjähren nach Ablauf von 12 Monaten ab dem Zeitpunkt, in dem der Anspruch entstanden ist und der Gläubiger von den den Anspruch begründenden Umständen Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit hätte erlangen müsste. Ausgenommen von dieser Verjährungsverkürzung sind Schadensersatzansprüche im Sinne der vorstehenden Ziffer 8.3.

        (e)    IAS haftet nicht für Schäden infolge von Leistungsausfällen und Leistungsverzögerungen aufgrund unvorhersehbarer, von IAS, ihren gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen nicht zu vertretender Ereignisse (höhere Gewalt). Als Ereignisse höherer Gewalt gelten insbesondere Krieg, Unruhen, Naturgewalten, Feuer, Sabotageangriffe durch Dritte (wie z. B. durch Computerviren), Stromausfälle, behördliche Anordnungen, rechtmäßige unternehmensinterne Arbeitskampfmaßnahmen und der Ausfall oder eine Leistungsbeschränkung von Kommunikationsnetzen anderer Betreiber.

  8. Datenschutz

        (a)    Definitionen. In diesen AGB bedeuten (i) die Begriffe “verantwortliche Stelle”, “Auftragsdatenverarbeiter”, “Datenverarbeiter”, “Betroffener”, “personenbezogene Daten” und “verarbeiten” haben die Bedeutungen wie in der Richtlinie 95/46/EG; und (ii)) der Begriff “anwendbares Datenschutzrecht” bezeichnet alle anwendbaren Datenschutzgesetze einschließlich der Richtlinien 95/46/EG und 2002/58/EG (in der jeweils geltenden Fassung) und all ihre anwendbaren nationalen Umsetzungen.

        (b)    Anwendbarkeit dieses Abschnitts. Dieser Abschnitt 8 findet nur soweit Anwendung, als eine Partei (oder die IAS-Muttergesellschaft Integral Ad Science, Inc. („IAS US“) personenbezogene Daten im Lauf der Erbringung oder Inanspruchnahme der Dienste verarbeitet oder im Lauf der Erbringung oder Ausübung der Rechte und Pflichten nach diesen AGB.

        (c)    Kunde als verantwortliche Stelle. IAS US wird gewisse Daten in Bezug auf vom Kunden ausgelieferte digitale Werbung sammeln und analysieren (“Werbeleistungsdaten”), um die Dienste zu erbringen. Der Kunde ist verantwortliche Stelle der Werbeleistungsdaten und verpflichtet, das anwendbare Datenschutzrecht einzuhalten, wenn er Werbeleistungsdaten verarbeitet. IAS wird keine Werbeleistungsdaten ohne vorherige Zustimmung des Kunden verarbeiten.

        (d)    IAS US als verantwortliche Stelle. Die Erbringung der Dienste beinhaltet es, dass IAS US Werbeleistungsdaten, die es für den Kunden (und andere Kunden von IAS) innerhalb seiner globalen Werbeleistungsmodelle („globale Modelle“) einzubinden. IAS stellt sicher, dass die in das globale Modell eingebundenen Werbeleistungsdaten keine Informationen beinhalten, die eine Person direkt identifizieren (zum Beispiel über Name, Telefonnunmmer, E-Mail-Adresse oder andere Kontaktdaten). IAS US ist die verantwortliche Stelle für personenbezogene Daten innerhalb der globalen Modelle und es Voraussetzung für diese Vereinbarung, dass der Kunde und IAS US eine Auftragsdatenverarbeitungsvereinbarung nach dem als Anlage B beigefügten Formular abschließen.

        (e)    Zusammenarbeit. Wenn eine Partei eine Anfrage, Erhebung oder ein anderes Anschreiben in Bezug auf personenbezogene Daten erhält, für die die andere Partei verantwortliche Stelle ist, soll sie unverzüglich die andere Partei umfassend informieren und angemessen mit ihr zusammenarbeiten, wie es die andere Partei erfordert, um selbst auf die Anfrage Erhebung oder das Anschreiben antworten zu können.

        (f)    Einwilligungen und Mitteilungen. Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass alle gegebenenfalls notwendigen Einwilligungen und alle gegebenenfalls notwendigen Mitteilungen und/oder Einwilligungswiderrufmechanismen eingeholt oder zur Verfügung gestellt werden (ob von anwendbaren Anbietern, Brancheninitiativen, dem Kunden oder anderweitig) um IAS US zu ermöglichen, rechtmäßig in Übereinstimmung mit den anwendbaren Datenschutzgesetzen Informationen zu erhalten und zu verarbeiten, die die IAS-Technologie bei der Bereitstellung der Dienste sammelt. IAS stellt dem Kunden solche Informationen zur Verfügung, die der Kunden vernünftigerweise anfordern kann, um das Vorstehende einzuhalten. Der Kunde werden IAS mit solchen Informationen und Unterstützung versorgen, die IAS für die Einhaltung des anwendbaren Datenschutzrechts (und ihren Nachweis) in Bezug auf das Vorstehende vernünftigerweise anfordern kann.

  9. Laufzeit und Kündigung.     Diese AGB gelten ab dem in der Nutzungsvereinbarung festgelegten Datum für die Dauer der in der Nutzungsvereinbarung geregelten Laufzeit. Diese AGB und jede Nutzungsvereinbarung können mit einer Frist von 30 Tagen gekündigt werden, wenn die andere Partei eine wesentliche Pflichtverletzung begangen hat, falls diese Partei die Pflichtverletzung nicht innerhalb der 30 Tage heilt. IAS kann die Nutzung der Dienste durch den Kunden ohne Kündigung fristlos unterbrechen, wenn dies von IAS nach billigem Ermessen für notwendig erachtet wird, um Schaden des IAS-Netzwerks, seinem Geschäft, Ruf oder seinen Kunden abzuwehren. Bei Fragen über die Kündigung eines Teils der Dienste kann sich der Kunde an infode@integralads.com wenden. Alle Bestimmungen dieser AGB, die ihrer Natur nach eine Kündigung überdauern sollten, überdauern eine Kündigung, einschließlich der Ziffern 3–9 und 10.

  10. Verschiedenes.    Diese AGB und die Nutzungsvereinbarung stellen die gesamte Vereinbarung zwischen dem Kunden und IAS in Bezug auf die Dienste dar und ersetzen sämtliche früheren oder gleichzeitigen Verständigungen und Angebote (sowohl mündlich, schriftlich oder elektronisch) zwischen dem Kunden und IAS in Bezug auf die Dienste oder jede andere hier behandelte Angelegenheit dar. Sollte eine der Bestimmungen dieser Vereinbarung für ungültig oder nicht durchsetzbar erklärt werden, so soll diese Bestimmung im geringsten notwendigen Maß beschränkt oder gestrichen werden, damit diese Vereinbarung ansonsten in Kraft und vollstreckbar bleibt. Ein Versäumnis von IAS, Rechte aus diesen AGB durchzusetzen, gilt nicht als Verzicht auf ein solches Recht. Diese AGB betreffen den Kunden selbst, und sind für den Kunden ohne vorheriges schriftliches Einverständnis von IAS nicht abtretbar, übertragbar oder unterlizenzierbar. IAS kann jede seiner Rechte und Pflichten hieraus ohne Zustimmung abtreten, übertragen oder delegieren. Aus diesen AGB erwächst keine Stellvertretung, Partnerschaft, Arbeitsgemeinschaft oder Arbeitsverhältnis und keine Partei kann die andere in irgendeiner Weise binden. Diese Vereinbarung unterliegt dem Recht der Bundesrepublik Deutschland, unter Ausschluss des UN-Kaufrechts und ohne Anwendung der Bestimmungen bezüglich der Wahl des anzuwendenden Rechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Berlin, soweit dies in zulässiger Weise vereinbart werden kann.