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Integral Ad Science Report: Deutschland bietet im globalen Vergleich geringstes Level an Markenrisiko

24.April 2017

Berlin, 24.04.2017 – Der Technologie- und Datenanbieter Integral Ad Science veröffentlicht seinen halbjährlichen Media Quality Report. Dieser bietet eine Übersicht über die Media-Qualität im Online-Advertising für Display und Video des zweiten Halbjahres 2016 an. Anhand von über 100 Milliarden Ad Impressions wurden weltweit Ad Fraud, Brand Safety und Viewability Werte digitaler Kampagnen (programmatisch und nicht programmatisch gehandelter Impressions) analysiert.
Einige Erkenntnisse aus dem Report finden Sie im Folgenden. Den gesamten, globalen Report finden Sie hier.

Brand Safety
Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 ist das Brand Safety Risiko rückläufig. Waren es im ersten Halbjahr noch 11,2%, konnte im zweiten Halbjahr ein Risiko von durchschnittlich 5,3% gemessen werden. Im programmatischen Media-Einkauf lag das Risiko mit 6,4% leicht über dem Durchschnitt. Die Anzahl an kritischen Platzierung bzw. Werbeumfeldern für die Markensicherheit im Display und Video Bereich ist in Deutschland geringer als im ersten Halbjahr 2016 gewesen. Anzeigen in Umfeldern aus den Bereichen Alkohol, Volljährigkeit und Gewalt treten deutlich häufiger auf, als Hassreden, illegale Downloads, Drogen und offensive Sprache. Im Bereich Video hat sich das Brand Safety Risiko ebenfalls auf 8,9% verringert. Gefolgt von UK, hat Deutschland das geringste Level an Brand Risko im globalen Vergleich.

Ad Fraud
29.4% des globalen Frauds im Display-Bereich stammen aus Data Center. Es zeigt sich ein großer Unterschied zwischen Kampagnen mit und ohne den Einsatz von Technologien zur Ad Fraud Prävention. Ad Fraud ist 88% höher auf Startseiten, als auf Unterseiten. In Deutschland liegt die Ad Fraud Quote bei 0,2% mit Einsatz von Technologien für Ad Fraud Prävention und 5,1% ohne die Verwendung solcher Technologien. Frankreich und UK verzeichnen ähnliche Werte. Kanada mit bis zu 15,5% und die USA mit bis zu 13,2% liegen deutlich höher.

Viewability
In Deutschland wurde eine Viewability Rate von 57,8% ermittelt, was im internationalen Vergleich ein gutes Ergebnis ist: UK weist mit 49,9% den schlechtesten Wert auf, den besten Wert verzeichnet Kanada mit 58,9% Im Display-Bereich hat sich die Viewability im Vergleich zum ersten Halbjahr verbessert. Weitestgehend gleichbleibende Werte verzeichnen die Anzeigenformate Half Page (61,7%) und Skyscraper (61%), die nach wie vor global die höchste Viewability erreichen. Die Video Viewability hat sich ebenfalls verbessert und ist global von 40% auf 58,2% gestiegen.

Oliver Hülse, Geschäftsführer Integral Ad Science, kommentiert: „Unsere Auswertungen zeigen deutlich, wo – in Zeiten von Fake News, Ad Fraud und markenunsicheren Medienumfeldern – sich die digitale Werbebranche befindet. Transparenz ist hier sehr bedeutend, um in den aufkommenden Diskussionen genau einschätzen zu können, an welchen Stellen der Markt nachbessern muss. Alle Beteiligten im digitalen Advertising sollten Brand Safety Themen vorantreiben und vor allem Technologien zur Verifizierung von Medienumfeldern einsetzen. Wir stellen aktuell einen hohen Bedarf an Aufklärung fest. Werbetreibende werden zudem von Metriken wie Impressions hin zu user-basierten Kennzahlen, die die Costumer Journey abbilden, wechseln. Angaben über die Frequenz und tatsächliche Wirkungsdauer inkl. empfohlener Optimierungen einer Anzeige können wir bereits liefern.

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